Hochfrequenz und Elektrosmog

Die folgenden Absätze sind zitiert nach Olaf Posdzech: Licht in das Dunkel - Krank durch Energiesparlampen

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Elektromagnetische Strahlungen dringen als elektrisches Feld direkt in den Körper ein. Der magnetische Anteil erzeugt in elektrisch leitendem Gewebe zusätzlich Ströme. Die Eindringtiefe hängt von der Frequenz der Strahlung ab. (Je höher die Frequenz, desto flacher). Die enthaltene Energiemenge des Stromes steigt jedoch mit der Frequenz. Hohe Frequenzen besitzen bei gleicher Amplitude sehr viel mehr Energie als niedrige Frequenzen. Beide Effekte überlagern sich.


Normale Glühlampen und Halogenlampen arbeiten mit 50 Hz, also einer Frequenz, die relativ wenig Energie transportiert. Mit 50 oder 100 Hz arbeiten auch die billigen Energiesparlampen, die jedoch wegen des starken Flimmerns keinesfalls eingesetzt werden sollten.


Elektronische Energiesparlampen besitzen hingegen ein eingebautes Schaltnetzteil, das den Strom im Rhythmus von 40.000 mal pro Sekunde zerhackt. Dadurch können sehr kleine Transformatoren verwendet werden, die viel billiger sind. Die nicht zu vermeidende Abstrahlung ist wegen dieser hohen Frequenz jedoch sehr viel energiereicher.

Über die Schadwirkung elektromagnetischer Strahlung auf den Körper wird viel spekuliert. Wir wissen heute weder genau, was passieren kann, noch sind wir in der Lage, den Einfluss von Fremdspannungen im lebenden System zu messen. Genauswenig können wir aber behaupten, Strahlung könne keine Wirkungen haben, da wir nichts über ihre Wirkungswege wüssten.

Größere Studien über den Einfluss von Sendemasten, Stromleitungen und Handys kommen zu widersprüchlichen Aussagen, je nachdem, wer die Studie bezahlt hat. Auf dieser unklaren Basis musste sich der Gesetzgeber zu irgendwelchen Grenzwerten durchringen.

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Soweit das Zitat. Der ganze Artikel ist unter diesem Link zu sehen.


Die Diskussion erinnert an jene über die Krankheitsfolgen der Mobilfunk-Technik. Wenn eine Studie auftaucht, die eine Korrelation von Strahlenexposition und Krankheitsbild zeigt, wird diese Studie als unwissenschaftlich oder systemisch falsch disqualifiziert. Den Nachweis, dass Strahlen ohne Folgen für die Gesundheit seien, kann aber keiner erbringen. Eingesetzt wird die Technik dennoch, und die Verbraucher vergessen gerne die möglicherweise vorhandene Gefahr.