Flimmerlicht - wird das Auge betrogen?


Leuchtstoffröhren sind Entladungslampen. Die Entladung elektrischer Spannung, die den Lichtblitz erzeugt, wird sehr oft wiederholt, ein paar tausendmal in der Sekunde, und jedesmal entsteht ein Lichtblitz. Wir wissen, das Auge ist träge, es kann die vielen Blitze nicht einzeln wahrnehmen, es sieht nur: Licht.

Die vielen Lichtblitze kann man in einer Grafik darstellen, das gibt dann eine Zickzack-Kurve, vielleicht bei steigender Frequenz eine Sinuskurve. In dieser Kurve erkennt man einen Maximalwert, das ist der hellste Wert zum Zeitpunkt des Blitzes, und einen Minimalwert zwischen zwei Blitzen. Irgendwo gibt es einen Mittelwert.

Worauf stellt sich das Auge nun ein? auf den Spitzenwert? den Minimal- oder den Durchschnittswert? Was das Auge auch tut, es wird betrogen. Denn das Auge stellt sich mit der Öffnung seiner Iris immer auf die aktuelle Helligkeit ein. Ist es sehr hell, wird die Irisöffnung klein, und wenig Licht gelangt ins Auge. Bei dunkler Umgebung wird die Iris weit geöffnet, damit möglichst viel Licht ins Auge kommt. Diese sinnvolle Adaption wird wird mit einer Sparlampe nicht fertig. Angenommen, das Auge richtet sich auf einen Mittelwert der Helligkeit ein. Dann treffen die Spitzen der Blitze durch die zu weit geöffnete Iris ins Auge. Orientiert sich das Auge am Spitzenwert, ist die Irisöffnung zu eng, um adäquat mit der vorhandenen Lichtmenge zu arbeiten.

Hier noch ein Hinweis auf den Artikel Kunstlicht und Gesundheit von Alexander Wunsch, der - neben anderen wichtigen Untersuchungen - die möglichen Gefahren durch Quecksilber im Licht aller (Quecksilber)entladungslampen aufzeigt.

Zitat:

Leuchtstofflampen enthalten Quecksilberatome, die durch Elektronen, die zwischen den Kathoden beschleunigt werden, in einen Anregungszustand versetzt werden.Wenn die angeregten Quecksilberatome wieder in den Grundzustand zurückfallen, emittieren sie Photonen in den quecksilberspezifischen Wellenlängen. Diese Photonen wiederum haben exakt das Energiepotential, um andere Quecksilberatome, denen sie auf ihrem Weg begegnen, ebenfalls in einen Anregungszustand zu versetzen. Grundsätzlich können nur angeregte Atome in chemische Reaktionen eintreten. Das Licht aus Fluoreszenzlampen weist in seinem Spektrum also immer die quecksilbertypischen Emissionslinien auf, eine Tatsache, die sogar einer der Väter der so genannten Vollspektrum-Beleuchtung, John Nash Ott, als ein wichtiges Problem ansah, das gegen alle Vorteile dieser Technik abgewogen werden müsse. Heute wissen wir, dass sichtbares Licht über die Haut in den menschlichen Körper gelangt und ohne Probleme das Fettgewebe erreicht; sogar der Schädel und das Gehirn sind für Licht transparent. Das Fett ist die Substanz, in der wir dasjenige Quecksilber wiederfinden, welches über die Nahrung, Atemluft oder durch Amalgamfüllungen in den Zähnen in den Körper gelangt ist. Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall, dessen Aufnahme man nicht vermeiden kann und dessen Ausscheidung sehr langsam vonstatten geht. Daher versucht der Körper, es in Gewebearten einzulagern, in denen nur ein geringer Stoffwechselumsatz stattfindet, im so genannten bradytrophen Gewebe. Daher treten hohe Quecksilberkonzentrationen zum Beispiel in den Fettschichten unter der Haut, in den Haaren und im neuronalen Stütz- und Isolationsgewebe von Gehirn und Nervensystem auf. Quecksilber-Licht gelangt durch die Haut und Knochen in den Körper und wirkt dem Bestreben des Organismus entgegen, diese belastende Substanz zu entgiften. Während Sonnenlicht mit den Fraunhoferschen Linien eine Sogwirkung auf die Emissionslinien von Elementen ausübt, üben die Spektrallinien, hier am Beispiel von Quecksilber, einen "Lichtdruck" aus, wirken also genau gegensätzlich. Sonnenlicht wirkt auf die Reagibilität chemischer Elemente dämpfend, Quecksilberlicht hingegen aktiviert Quecksilberatome für chemische Reaktionen.


Der vollständige Artikel Kunstlicht und Gesundheit von Alexander Wunsch ist auf der Website www.lichtbiologie.de zum Download bereitgestellt.

Die Folgen des gepulsten Lichts und der Quecksilberfrequenzen im Licht von Entladungslampen für das Sehverhalten, die Leistungsfähigkeit, das Wohlbefinden und die Gesundheit sind meines Wissens noch nicht systematisch untersucht worden. In Anbetracht des Verbots von Glühlampen würde die Sparlampe eine größere Verbreitung finden als bisher. Daher wäre es wichtig für den Verbraucher zu wissen, dass keine Beeinträchtigungen durch Sparlampen zu erwarten sind. Die Beteuerungen der Hersteller sind da wenig hilfreich. Es fehlen unabhängige Untersuchungen, die die Einwände von Heilpraktikern und Baubiologen sowie die Leidensgeschichten kranker Menschen aufgreifen, enst nehmen und die Einflussfaktoren herausarbeiten.


Das gilt ebenso für die Wirkungen von Hochfrequenz-Strom auf den menschlichen Körper, wie die nächste Seite zeigt.