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Kunst zum Glühlampenverbot



interessante Beiträge



eine offene Frage aus dem Forum, auf die ich noch nie gekommen bin, die aber auch mich interessiert:

-> licht schaltet man doch an wenn es dunkel ist. also nachts.

-> bei kraftwerken versucht man möglichst konstant hohe grundlast zu fahren, damit die spitzen, die man mit weniger effizienten kraftwerkstypen abdecken muss, nicht so ausgeprägt sind. nachdem nun nachts weit weniger strom als tagsüber verbraucht wird, entscheidet der nächtliche verbrauch über die höhe der gundlast und das daraus resultierende delta zur spitzenlast.

kann mir vllt jemand meinen subjektiven eindruck durch studien bestätigen, dass die durch energiesparlampen erzielte grundlastminderung nachts sich sogar kontraproduktiv auf den gesamtwirkungsgrad unserer kraftwerke auswirkt und somit sogar mehr energie in die stromherstellung gesteckt werden muss!????????

infos bitte an meine mail addy: fryco@gmx.de




Eine Antwort von OSRAM auf die Frage, wie lange Glühlampen noch verfügbar sein werden:

Sehr geehrter Herr Sch,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

OSRAM wird bis am Tag vor dem Verbot die entsprechenden Lampen zur Verfügung stellen. Wie aber sich der Händler verhalten wird bzw. ab wann er bestimmte Lampentypen aus seinem Sortiment nimmt, kann OSRAM nicht beeinflussen.

Glühlampen sind prinzipiell beliebig lange lagerbar. Die Lampen sollte man möglichst in trockenen Räumen lagern und es sollten keine hohen dynamischen Kräfte (Erschütterungen) auf die Lampen einwirken.

Als Alternative zur s.g. "Energie-Sparlampe" gibt es mittlerweile fast in jedem Fachhandel oder gut sortiertem Baumarkt HALOGENLAMPEN ENERGY SAVER in Glühlampenform. Diese verbreiten ein schönes warmes Licht, sind flackerfrei und verbrauchen weniger Strom als herkömmliche Glühlampen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Miroslav Farkas

OSRAM Slovakia, a.s.

E-Mail: miroslav.farkas@osram.sk

OSRAM Slovakia, a.s., Komárnanská cesta 7, 940 93 Nové Zámky, ICO: 00 613 797 Zapísaná v obchodnom registri Okresného súdu Nitra, Oddiel: Sa., Vložka císlo: 15/N

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OSRAM Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Vorsitzender des Aufsichtsrates: Heinrich Hiesinger; Geschäftsführung: Martin Goetzeler (Vorsitzender), Johannes Närger; Sitz der Gesellschaft: München; Registergericht: München, HRB 4151; WEEE-Reg.-Nr. DE 71568000


"Auch wenn Sie fest glauben, Energiesparlampen seien des Teufels, möchten Sie vielleicht wenigstens zur Kenntnis nehmen, mit welche unfundierten Behauptungen gewisse Leute gegen Energiesparlampen agitieren": Ein Plädoyer von Dr. R.Paschotta für die Ungefährlichkeitder Energiesparlampe auf seiner informativen Seite "Das RP-Energie-Lexikon"


Eine Darstellung des Bundesumweltministeriums, quasi von offizieller Seite,[Direkt-Link] im folgenden zitiert:

Stand: Mai 2009

Werden Glühlampen verboten?

Betrifft die Regelung daher Haushaltslampen?

Ab wann werden Glühlampen verboten?

Welche Lampen sind von der Regelung nicht betroffen?

Sind Leuchtstofflampen von der Regelung betroffen?

Sind Reflektorlampen ebenfalls betroffen?

Sind farbige Lampen weiterhin erhältlich?

Enthalten Energiesparlampen Quecksilber?

Wie kann ich verhindern, dass wenn eine Lampe zerbricht, Quecksilber freigesetzt wird?

Wie entsorge ich gebrauchte bzw. die Reste von zerbrochenen Energiesparlampen?

Wie gehe ich mit Energiesparlampen um, so dass kein Risiko für Umwelt und Gesundheit entsteht?

Müssen Energiesparlampen mindestens 30 Minuten brennen, bevor sie Energie sparen?

Ist der Einsatz von Kompaktleuchtstofflampen in Räumen wo das Licht nur wenige Minuten brennt (z.B. 2-4 Minuten in Fluren) sinnvoll?

Lassen sich Kompaktleuchtstofflampen dimmen?

Verschleißen Kompaktleuchtstofflampen durch häufiges Ein und Ausschalten?



Werden Glühlampen verboten?

Medien berichten oft von einem "Glühlampenverbot". In der Vergangenheit war ein solches auch wiederholt gefordert worden. Die Regelung sieht aber kein Verbot bestimmter Techniken vor, sondern stellt Anforderungen an die Effizienz von üblicherweise in Privathaushalten eingesetzten Lampen. Produkte, die diese Anorderungen nicht erfüllen, die also weniger effizient sind, dürfen ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr „in Verkehr gebracht“ werden. In der Folge wird der größte Teil der herkömmlichen Glühlampen (Allgebrauchslampen) im Laufe der nächsten Jahre vom Markt weichen. Gewisse Arten von Glühlampen werden auch in Zukunft erhältlich sein.

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Betrifft die Regelung daher Haushaltslampen?

Nein, die Regelung gilt unabhängig davon, ob eine Lampe in einem Privathaushalt eingesetzt wird oder nicht. Sie zielt vielmehr auf Lampentypen, die üblicherweise in Haushalten zu finden sind: herkömmliche Glühlampen, Halogenglühlampen, Kompaktleuchtstofflampen und LED-Lampen. Die Regelung gilt auch für Lampen, die nicht für den Einsatz in Privathaushalten verkauft werden sowie für Lampen, die ein anderes Produkt eingebaut sind.

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Ab wann werden Glühlampen verboten?

Siehe dazu zunächst die Antwort auf die Frage "Werden Glühlampen verboten?". Der „Glühlampenausstieg“ erfolgt in vier Stufen. Ob eine Lampe die Anforderungen erfüllt oder nicht und deshalb ab einem Zeitpunkt nicht mehr auf dem Markt zu finden sein wird, ist in Verbindung der Werte von Leistungsaufnahme (Watt) und Lichtstrom (Lumen) festgelegt. Bezogen auf den von einer definierten Standardglühlampe abgegebenen Lichtstrom, lässt sich die Regelung wie folgt vereinfacht ausdrücken:

  • Mit der ersten Stufe sollen ab dem 1. September 2009 alle matten Glühlampen sowie jegliche Glühlampen mit einer Leistung von mehr als 75 Watt nicht mehr zum Verkauf stehen – d.h. die übliche 100 W Glühlampe darf nicht mehr vertrieben werden.
  • Bis September 2010 sollen Glühlampen mit mehr als 60 Watt vom Markt verschwunden sein.
  • Bis September 2011 solche mit mehr als 40 Watt.
  • Ab 1. September 2012 sollen schließlich nur noch Glühlampen mit einem Lichtstrom von kleiner als 60 Lumen – das entspricht etwa 10 Watt Leistungsaufnahme – erhältlich sein.

Während bereits mit den Stufen von 2009 bis 2012 auch die weniger effizienten Halogenglühlampen vom Markt weichen, werden ab dem Jahr 2016 dann nur noch die effizienteren Versionen (mindestens Energieeffizienzklasse B) in den Regalen zu finden sein.

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Welche Lampen sind von der Regelung nicht betroffen?

Lampen für Spezialanwendungen, die aufgrund ihrer technischen Eigenschaften oder laut der ihnen beigefügten Produktinformationen nicht zur Raumbeleuchtung im Haushalt geeignet sind, sind vom Anwendungsbereich ausgenommen. Dies sind z.B. Pflanzen- oder Wachstumslampen mit bestimmten Lichteigenschaften, die die Photosynthese und damit das Pflanzenwachstum fördern.

Bei Speziallampen ist auf der Verpackung und in jeder Art von Produktinformation, mit der die Lampe in Verkehr gebracht wird, an gut sichtbarer Stelle und deutlich lesbar folgendes anzugeben:

  1. der vorgesehene Verwendungszweck der Lampe, und
  2. der Hinweis, dass die Lampe zur Raumbeleuchtung im Haushalt nicht geeignet ist.

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Sind Leuchtstofflampen von der Regelung betroffen?

Auch Leuchtstofflampen (soweit sie nicht unter die Spezialanwendungen fallen) sind von der Regelung betroffen. Ausgenommen sind lediglich Leuchtstofflampen ohne eingebautes Vorschaltgerät wie z.B. "Leuchtstoffröhren" und Hochdruckentladungslampen. Für diese Lampen gelten spezielle Regelungen.

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Sind Reflektorlampen ebenfalls betroffen?

Nein, Lampen die das Licht bündeln sind ebenfalls von der Regelung ausgeschlossen.

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Sind farbige Lampen weiterhin erhältlich?

Ja, Lampen mit farbigem Licht sind von der Regelung ausgeschlossen. Lampen mit leicht farbigem Licht, sogenannte "Soft Tone" oder "Soft White"-Lampen sind jedoch erfasst.

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Enthalten Energiesparlampen Quecksilber?

Kompaktleuchtstofflampen (KLL, sogenannte Energiesparlampen) enthalten, ebenso wie stabförmige Leuchtstofflampen (umgangssprachlich fälschlicherweise oft als "Neonröhren" bezeichnet), in geringen Mengen Quecksilber. Hierfür gelten EU-weit einheitliche Grenzwerte. Bei KLL sind dies 5 mg Quecksilber pro Lampe und bei stabförmigen Leuchtstofflampen je nach Typ zwischen 5 und 10 mg. Der beste Stand der Technik bei KLL liegt bereits bei 1,23 mg.

Bei der Erzeugung von Strom aus Kohle wird Quecksilber ausgestoßen. Studien bestätigen, dass bei Einhaltung des Grenzwertes von 5 mg Quecksilber pro KLL, die Mengenbilanz von Quecksilber bezogen auf die gleiche Menge gelieferten Lichtes zugunsten der KLL ausfällt. Das heißt: Die Summe aus Quecksilber in der Lampe und Quecksilberausstoß bei der Stromerzeugung ist geringer als der Quecksilberausstoß bei der Stromerzeugung für eine vergleichbare herkömmliche Glühlampe.

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Wie kann ich verhindern, dass wenn eine Lampe zerbricht, Quecksilber freigesetzt wird?

Wer verhindern möchte, dass in einem solchen Falle Quecksilber freiwird, kann Modelle mit Splitterschutz erwerben. Außerdem enthält eine Reihe von Modellen mittlerweile Amalgam, welches das Quecksilber nur im Betrieb freisetzt. Geht eine solche Lampe außerhalb des Betriebes zu Bruch, bleibt das Quecksilber gebunden und kann nicht in die Raumluft gelangen.

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Wie entsorge ich gebrauchte bzw. die Reste von zerbrochenen Energiesparlampen?

Wegen der Relevanz von Quecksilber für Umwelt und Gesundheit gehören Energiesparlampen, wenn sie ausgedient haben, nicht in den Hausmüll oder gar Glascontainer, sondern sind bei der kommunalen Sammelstelle abzugeben. Dies wird auch vom deutschen Elektro- und Elektronikgerätegesetz vorgeschrieben. Bei ordnungsgemäßer Abgabe der Altlampen kann Quecksilber getrennt erfasst und das Lampenglas verwertet werden. Die Rückgabe ist für Privatpersonen kostenlos.

Ab dem 1. September 2010 müssen auf der Verpackung von quecksilberhaltigen Lampen der Quecksilbergehalt und der Hinweis auf eine frei zugängliche Webseite enthalten sein auf der u.a. Empfehlungen für die Entsorgung gegeben werden.

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Wie gehe ich mit Energiesparlampen um, so dass kein Risiko für Umwelt und Gesundheit entsteht?

Bei normalem Gebrauch und richtiger Entsorgung stellen Energiesparlampen kein Risiko dar, da das Quecksilber nicht freigesetzt wird. Ausrangierte Energiesparlampen gehören wegen ihres Schadstoffgehaltes nicht in den Hausmüll! Sie unterliegen den Anforderungen des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes und müssen daher über die speziellen Sammelbehälter auf Recyclinghöfen oder im Handel entsorgt werden. Informationen über die Rückgabemöglichkeiten erhalten die Verbraucherinnen und Verbraucher beispielsweise bei ihrer kommunalen Abfallberatung und teilweise auch im Fachhandel. Für Privatpersonen ist die Rückgabe kostenlos.

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Müssen Energiesparlampen mindestens 30 Minuten brennen, bevor sie Energie sparen?

Beim Einschalten einer Energiesparlampe wird nicht mehr Strom benötigt, als im sonstigen Betrieb. Anders lautender Irrglaube stammt noch von nicht schaltfesten Leuchtstofflampen ("Neonröhren").

Nach Auskunft der Stiftung Warentest wurde bei keiner der 28 Energiesparlampen des Tests vom März 2008 ein größerer Stromverbrauch infolge Einschalten gemessen. Zwar gibt es in den ersten Millisekunden des Startvorganges bei einigen Produkten eine Spitze, diese ist jedoch so kurz, dass sie keinen erhöhten Stromverbrauch verursacht.

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Ist der Einsatz von Kompaktleuchtstofflampen in Räumen wo das Licht nur wenige Minuten brennt (z.B. 2-4 Minuten in Fluren) sinnvoll?

Kompaktleuchtstofflampen benötigen je nach Produkt sehr unterschiedliche Zeiten für ihre Helligkeitsentwicklung. Zunächst brauchen schaltfeste Kompaktleuchtstofflampen einige Sekundenbruchteile für die Vorheizung der Elektroden, bevor sie aufleuchten. Die Startzeit liegt oft zwischen 0 und 2 Sekunden. Darüber hinaus benötigen sie nochmals bis zu 2 Minuten, um etwa auf ihre Endhelligkeit zu kommen. Während dieser Zeit stabilisieren sich die im Inneren des Glaskolbens ablaufenden lichterzeugenden Vorgänge.

Nicht jede KLL ist für jeden Anwendungsfall geeignet. Dort, wo häufig ein- und ausgeschaltet wird, wie beispielsweise in Fluren und Treppenhäusern sollten speziell dafür entwickelte KLL zum Einsatz kommen.

Für Anwendungsbereiche mit kurzen Brennzeiten sind im Wesentlichen 3 Eigenschaften besonders wichtig: Kurze Startzeit, schnelles Erreichen der Endhelligkeit und hohe Schaltfestigkeit. Welche Lampen diese 3 Kriterien erfüllen, ist z.B. nachzulesen in Test Energiesparlampen, Stiftung Warentest, test 3/2008.

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Lassen sich Kompaktleuchtstofflampen dimmen?

Mittlerweile gibt es auch eine Reihe von dimmbaren KLL. Zwei davon wurden auch in Test Energiesparlampen, Stiftung Warentest, test 3/2008 geprüft und hatten sogar hervorragende Langzeiteigenschaften. Beim Dimmen ist zu beachten, dass sich die subjektiv empfundene Lichtfarbe alleine wegen der abnehmenden absoluten Helligkeit ändern kann. Das abgegebene Lichtspektrum ändert sich jedoch nicht. Weil die dimmbaren KLL teurer sind als die normalen KLL, sollte man sie gezielt dort einsetzen, wo sie wirklich gebraucht werden.

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Verschleißen Kompaktleuchtstofflampen durch häufiges Ein und Ausschalten?

Ja. Dort, wo häufig ein- und ausgeschaltet wird, wie beispielsweise in Fluren und Treppenhäusern sollten Standard-Kompaktleuchtstofflampen nicht verwendet werden, das diese durch häufiges Ein- und Ausschalten verschleißen. Es gibt aber für diese Anwendungsbereiche speziell entwickelte Kompaktleuchtstofflampen.

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