Einsparungspotential ist praktisch null


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Abgeschickt von Hans G Bronik am 19 Februar, 2009 um 07:24:34

Ich habe zu dem Thema auch schon einen Artikel auf www.oekologismus.de geschrieben.

Das Einsparungspotential der Lampen ist praktisch NULL:

Wie wir vom Bundesumweltamt wissen, werden lediglich 1,2-1,5% der von privaten Haushalten verbrauchten Energie zur Beleuchtung aufbewandt.

Jetzt werden diese 1,5% aber lange nicht zu 100% in Glühbirnen verheizt. Es gibt doch schon Leuchtstoffröhren, Halogenlampen und Energiesparlampen (wo es für den Konsumenten heute schon Sinn macht).

Nehmen wir wohlwollend an, dass davon 50% immer noch Glühlampen sind, dann könnten davon maximal 50 bis 70 % eingespart werden.

Glühlampen werden sicher nicht ab 2009 zu 100% gegen so genannte "Energiesparlampen" ausgetauscht werden (wir haben in unserem Haus noch etliche Lampen, die schon seit 40 Jahren brennen).

Nehmen wir trotzdem an, ab 2010 würden Glühlampen zu 100% durch "Energiesparlampen" ersetzt, würde das eine Energieeinsparung von sagenhaften 0,3…0,5 Prozent bringen.

Dabei sind aber der höhere Energiebedarf für die Herstellung, den Transport von China nach Europa (denn dort werden die meisten "Energiesparlampen" hergestellt) und für die aufwendige Entsorgung (Elektronikschrott und Quecksilber) noch lange nicht mitgerechnet.

Nehmen wir weiters an, dass ca. ein drittel der Energie in privaten Haushalten verbraucht wird, dann schrumpft das Einsparungspotential der "Energiesparlampen" auf 0,1…0,2 Prozent des gesamteuropäischen Energieverbrauches (Herstellung, Transport und Entsorgung noch nicht mitgerechnet). Dies steht in keinem rationalen Verhältnis zu den Kosten und den übrigen Nachteilen der "Energiesparlampen".

Wieder ein schönes Beispiel für Willkür von Politikern, die völlig den Bezug zur Realität verloren haben.




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