Bert Preikschat


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Abgeschickt von BERTOLOMEOS am 17 Februar, 2011 um 08:13:01

PARCHIM - SVZ - von Wolfried Pätzold
Damit hat Peter Kuhlow nun wirklich nicht gerechnet: Nachdem die Parchimer Zeitung am vergangenem Sonnabend über den Vorstoß des international anerkannten Energieexperten zur Rettung der guten alten Glühlampe berichtet hat, bekommt der Eldestädter deutschlandweit Zuspruch. "Ich werde darauf überall angesprochen. Und die Zahl der Menschen, die nicht einsehen, sich auf Druck der EU-Bürokraten von der Glühlampe schon bald endgültig zu verabschieden, scheint groß zu sein", meint der 72-Jährige.

Künstler und Politiker wollen Aus für Glühlampe verhindern

Längst nicht nur Otto-Normalverbraucher, sondern selbst Künstler und Politiker mischen sich wieder in den Kampf zur Rettung der Glühlampe ein. Zu ihnen gehört der aus Marlow bei Rostock stammende Bert Preikschat, besser bekannt als Bertolomeos. "Im Internet bin ich auf den Beitrag über den Parchimer Ingenieur Peter Kuhlow aufmerksam geworden. Seine Berechnungen sind bemerkenswert und es lohnt sich auf jeden Fall, für die Glühlampe zu kämpfen", meint er. Bertolomeus setzt sich seit längerer Zeit mit dem Thema Glühlampe künstlerisch auseinander. Im November 2010 konnte er im Rahmen der Lichtwoche in der Hansestadt einiger seiner Kunstobjekte erfolgreich präsentieren. "Damit will ich die Aufmerksamkeit für die Lampe fördern und hoffe, dass sich weitere Möglichkeiten ergeben, die Lichtobjekte in der Öffentlichkeit zu zeigen", sagt Bert Preikschat. Vielversprechend seien erste Gespräche verlaufen, so dass er seine Lichtkunst im Sommer womöglich sogar beim EU-Parlament in Brüssel ausstellen kann.

Telefonisch Kontakt mit Peter Kuhlow hat nach dem SVZ-Beitrag auch das Landtagsbüro des FDP-Abgeordneten Ralf Grabow aufgenommen. "Ich habe eine Einladung bekommen, als Referent auf einem seit langen geplanten Forum zum Thema ,Die gemeine Glühbirne’, das am 4. März in Rostock stattfinden soll, aufzutreten. Das Angebot nehme ich gerne an", so Kuhlow.

"Wir sind der Meinung, dass dieses Thema noch einmal in die Köpfe der Verbraucher gerufen werden sollte, da das Glühlampenverbot und der Abwicklungsplan der EU noch nicht beendet ist. Dabei sind Energiesparlampen nicht wirklich die Alternative. Wir stehen für mehr Konsumentenverantwortung", betont Melanie Manke als Mitarbeiterin des FDP-Landtagsabgeordneten Grabow gegenüber unserer Redaktion.

Peter Kuhlow hat seine Berechnungen inzwischen ans Umweltbundesamt übermittelt und ist zuversichtlich: "Die letzte Stunde der Glühlampe hat noch nicht geschlagen. Wie hat doch der mecklenburgische Ingenieur Heinrich Seidel schon 1871 treffend formuliert: "Dem Ingenieur ist nichts zu schwer".





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