Galerie Pich präsentiert: anlässlich der Aufführung am 29. April 2004

Wassermonde

mit
Sigrid Tanghe: Aquarell
und
Gunda Gottschalk: Violine und Viola

Sigrid Tanghe hat fernab vom sogenannten actionpainting eine Form entwickelt, ihre Malerei improvisatorisch in eine Performance einzubringen. Durch die Konstruktion eines Maltisches mit einer Vorrichtung für eine Kamera und einen Wasserablauf kann sie ihre Vorliebe für Aquarell auch in einer Livesituation darbieten.

Während sie die Farbe dem Wasser übergibt, können die Zuschauer den Farbverlauf über die Projektion der Kamerabilder auf die Leinwand verfolgen. Die entstehenden Bilder werden wiederum gewässert, oder mit dem Gummischieber breitgezogen. So entsteht kein fertiges Produkt, sondern die Malerei wird als eine Improvisationskunst begriffen, deren Erscheinungsformen so flüchtig wie die der Musik sind.

Gunda Gottschalk verbindet in ihren Soloimprovisationen auf der Violine und Viola poetische Phantasie mit strukturierendem Formbewusstsein. Ohne die Verwendung elektronischer Hilfsmittel erzeugt die Geigerin Klangwelten von eigenwilliger Schönheit.

Gunda Gottschalk und Sigrid Tanghe haben bereits eine Reihe gemeinsamer Projekte durchgeführt, darunter Aufführungen mit Malerei, improvisierter Musik und Tanz, oder mit Diaprojektion, Kohlezeichnung und klingender Drahtseilkonstruktion, etc. Im April / Mai sind sie als Duo für vier Performances auf einem Festival in Ungarn eingeladen.

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