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Offene Ateliers Pasing 2011

2011 wählten die Künstler der "Offenen Ateliers Pasing und Obermenzing" das Foyer im Ebenböckhaus in Pasing als Ausstellungsraum, und der Titel der Ausstellung war

wachsweich und hautnah

in Anspielung auf die Geschichte des Hauses:

Dessen Erbauer, Ebenböck, war Zeitler. Ein fast ausgestorbener Beruf, der mit den Produkten der Bienen arbeitet: mit Honig und Wachs. Ebenböck brachte es damit zu Ansehen und Wohlstand. Er kaufte in der Gründerzeit ein größeres Grundstück für die Wachsbleiche, das später zu einem Park umgebaut wurde - eine Oase mitten in Pasing, die nur wenige kennen.

Seit kurzem ist das Ebenböckhaus unter der Regie der "Pasinger Fabrik" für kulturelle Veranstaltungen geöffnet - dies war der Anlass für die Pasinger Künstler, das reizvolle historische Ambiente für ihre Präsentation den eigenen Ateliers vorzuziehen.

Mein Beitrag zu dieser Ausstellung verbindet die eigene Herkunft von der Lichtgestaltung mit der Geschichte des Hauses und dem Thema. Eine Wachsscheibe wird wie ein Bild präsentiert und beleuchtet und schmilzt dadurch allmählich weg. Wenn man "falsch" beleuchtet, den Strahler zu nah an das Objekt setzt, ist die Hitze der Leuchte so stark, dass das Wachs weich wird.

Bilder dokumentieren den Prozess des Schmelzens.

Offene Ateliers Pasing und Obermenzing 2011

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