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Die Stadtverwaltung verbot daraufhin auch eine zeitlich befristete Installation des Brandflecks. Erst als die Presse aufmerksam wurde und die Bürgermeisterin der Grünen intervenierte, wurde das Verbot zurückgenommen.
Das deutsche PEN-Präsidium, der Verband deutscher Schriftsteller, Buchhändler und Verleger, Lehrer und Studenten der Universitäten haben das Erinnerungszeichen befürwortet und ermöglicht.
Eine "widerrufliche wegerechtliche Sondernutzungs-erlaubnis" befristete die Erinnerung bis zum 23. Dezember 1995. "In Vollzug des Kulturausschußbeschlusses vom 30.11.1995 wird die Stadt bis zur Wachstumsperiode im nächsten Jahr auf eine Wieder-herstellung der Grasnarbe verzichten. Danach wird auf dem Erdfleck aufgrund natürlichen Wachstums und gärtnerischer Maßnahmen die ursprüngliche Grasfläche neu entstehen. An eine erneute Entfernung des Bewuchses (...) ist nicht gedacht. "
(Baureferat der Landeshauptstadt München)
Am 22. Dezember 1995 schenkten Wolfram P. Kastner und Robert Stauffer, Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller Bayern, den Münchnern das gesamte Erinnerungszeichen und überreichten dem Oberbürgermeister eine Schenkungsurkunde. Am 28. Februar 1996 wurde das Hinweisschild von einem städtischen Arbeitstrupp abgesägt und auf Verfügung der Stadtspitze in das Stadtarchiv in eine Kammer für dreidimensionale Geschenke eingelagert.
Seitdem wächst in München wieder Gras über die Geschichte. Im Haus der Kunst wurden Fotos ausgestellt, die das zeigen. Abzüge davon befinden sich in Yad Vashem in Israel. Keine deutsche Institution zeigte daran bisher Interesse.
Carl Blauhorn
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